Wie finden Sie den besten Forex Broker?

Viele Broker zeigen sich sehr kundenfreundlich mit niedrigen Spreads, einem fairen Gebührenmodell, einem kostenlosen Demokonto sowie verschiedenen Rabatten und Boni. Das Leistungspaket wird durch historische Kursdaten, Nachrichten, Markttrends und ein gutes Bildungsangebot abgerundet. Aufgrund es großen Broker Angebots ist es wichtig den passenden Anbieter zu finden. Dies wird mit einem Forex Broker Vergleich möglich.

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Der Forex Handel wird auch als Devisen- oder Währungshandel bezeichnet. Anleger handeln Währungspaare, indem sie eine Währung gegen eine andere tauschen. Jeder Währung wird ein dreistelliger Code zugeteilt. Die erste Währung des gehandelten Währungspaares ist die Basiswährung, die zweite die Gegenwährung (Kurswährung). Gehandelt werden Währungen zum Devisenkurs, der angibt, wie viele Einheiten der Kurswährung für eine Einheit der Basiswährung zu bezahlen ist. Anleger spekulieren auf steigende oder fallende Kurse. Der Devisenkurs wird mit vier Nachkommastellen angegeben, die als Punkte oder Pips bezeichnet werden. Die vierte Nachkommastelle ist der Spread, der über steigende oder fallende Kurse entscheidet.

Der Spread entscheidet gleichfalls über Gewinne oder Verluste der Trader und die Umsätze der Broker. Wie hoch die Spreads ausfallen, hängt in erster Linie von der Liquidität des Währungsmarktes ab. Unter handelsarmen Bedingungen fällt der Spread weiter, in volatilen Marktzeiten, wenn der Währungshandel zunimmt, enger aus. Enge Spreads bei zunehmender Liquidität bedeuten Gewinne für die Trader, weitere Spreads höhere Umsätze die Broker. Viele FX-Broker bieten mittlerweile auch den Rohstoffhandel auf CFDs an.

Wie finden Anleger den besten Forex Broker?

bester forex brokerEin gut strukturierter Internetauftritt ist die beste Werbung. Hierzu gehören eine umfangreiche Sprachauswahl und ausführliche Informationen zu dem Handelsangebot und den Gebühren. Kostenlose Realtime-Kurse sind unverzichtbar für eine richtige Marktbeurteilung. Sie zeigen den Kursverlauf in Echtzeit ohne Zeitverzögerung von 15 Minuten. Es gibt immer noch Anbieter, die Gebühren für Realtime-Kurse berechnen, die abhängig von Order höher oder niedriger ausfallen. Eine innovative und einfach zu bedienende Handelsoberfläche mit unterschiedlichen Analysetools und Handelsarten sollte genauso vorhanden sein wie ein deutschsprachiger und gut erreichbarer Kundenservice.

Ein weiteres relevantes Auswahlkriterium sind die Regulierung und Einlagensicherung. Der ausgewählte Broker sollte nach EU-Recht reguliert werden und seinen Sitz in einem EU-Mitgliedsstaat haben. Vorteilhaft ist eine Regulierung durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) und die FCA (Financial Services Authority) in London. Manche Broker sind auch Mitglied in verschiedenen Einlagensicherungsfonds. Der Broker sollte mit segregierten Konten arbeiten. Die Kundengelder werden getrennt von dem Firmenvermögen verwaltet und bilanziert. Im Insolvenzfall gehen die Depoteinlagen der Kunden nicht in die Insolvenzmasse über, sondern verbleiben in ihrem Eigentum. Über diese allgemeinen Merkmale hinaus haben Trader spezielle Anforderungen, die sich mit dem Leistungspaket des ausgewählten Brokers decken müssen. Renommierte FX-Broker sind GKFX, Varengold, AvaTrade und FXFlat.

Hebel

Der Hebel (Leverage) ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien, denn er macht den Devisenhandel bei geringem Kapitaleinsatz so lukrativ. Die meisten Broker bieten ein gut aufgestelltes Angebot mit verschiedenen Hebeln an. Bei Öffnung der Position können Sie den Hebel frei wählen, manche Anbieter geben diesen jedoch vor. Anfänger sollten ihre Trades zunächst mit geringen Hebeln durchführen, um ein Gefühl für Gewinn und Verlust zu bekommen. Damit das Handelskonto den Kapitaleinsatz deckt, hinterlegt der Trader eine Margin, eine Sicherheitsleistung, deren Höhe mit Eröffnung der Position angezeigt wird. Im Vergleich zu dem am Finanzmarkt bewegten Handelsvolumen fällt diese Margin gering aus, meistens beträgt sie 1 Prozent vom Kapitaleinsatz, manche Broker berechnen diese wertabhängig.

Nachschusspflicht und Risikomanagement

Die Nachschusspflicht (Margin Call) tritt ein, wenn das auf dem Handelskonto befindliche Kapital eintretende Verluste nicht abdeckt. Bei Hebelprodukten, mit denen die Anleger Kapital am Finanzmarkt bewegen, das ihnen unter normalen Umständen nicht zur Verfügung steht, können die Verluste die Gewinne schnell überschreiten. Broker ohne Nachschusspflicht sind Activ Trades und Admiral Markets. Eine fehlende Nachschusspflicht kann jedoch mit höheren Zugangshürden einhergehen, zum Beispiel höhere Mindesteinzahlungen und Margin sowie eine gesteigerte Trading-Aktivität.

Mit Tools zum Risiko-Management können Nachschusspflicht und hohe Kapitalverluste verhindert werden. Hierzu gehören „Take Profit“, „Stopp Loss“ und „Trailing Stop Loss“, mit denen Sie Gewinnober- und Verlustuntergrenzen bei jeder Order selbst bestimmen. Während die Position offen ist, werden Ihnen mit jeder Kursveränderung die Gewinnchancen und potentiellen Verluste angezeigt.

Spread

Der Spread ist die vierte Nachkommastelle im Devisenkurs. Für jedes Währungspaar geben die Broker einen Ankaufspreis und einen Verkaufspreis an. Die Differenz zwischen diesen beiden Preisen wird als Spread bezeichnet. Angenommen, Sie entscheiden sich für den Handel mit EUR/USD und der Chart verzeichnet einen Devisenkurs von 1,2000. Der Broker gibt in diesem Fall zwei Kurse an, zum Beispiel 1,2002 und 1,2000. Die vierte Nachkommastelle lautet „2“, was bedeutet, dass der Broker beim Kauf 2 Pips als Spread berechnet. Kommissionen für die Orderausführungen sind jedoch möglich. Diese Gebühren verstecken sich häufig in den Aus- und Einzahlungen.

Mindestein- und auszahlung

Die Anforderungen an die Mindesteinzahlungen sind unterschiedlich. Die Höhe hängt hauptsächlich von der Zielgruppe ab. Ein Investment in Höhe von 500 € bis 1.000 € ist jedoch sinnvoll, um den Forex Handel gewinnbringend durchzuführen. Manche Anbieter berechnen hohe Gebühren für Zahlungen mit Banküberweisung und Kreditkarte. Online-Bezahldienste sind kostengünstiger. Die meisten Broker bieten eine kostenfreie Auszahlung pro Monat an, jede weitere ist gebührenpflichtig. Auch die Einteilung in verschiedene Konto-Kategorien ist ein häufig verwendetes Geschäftsmodell beim Forex Trading.

Market Maker oder STP/ECN-Broker

Hinsichtlich der Bedingungen für die Orderausführung müssen Sie wissen, ob der ausgewählte Anbieter als Market Maker oder als STP/ECN-Broker agiert.

Dealing Desk – Market Maker

Market Maker stellen die auf der Handelsplattform angegeben Kurse selbst und zeichnen sich häufig durch eine geringe Mindesteinzahlung und günstige Spreads aus. Der Broker führt die Orders selbst durch und leitet diese nicht an den Interbankenhandel zwecks Ausführung weiter. Aus diesem Grund sollte der ausgewählte Broker keine Kommissionen für die Orderausführung verlangen. Der Anbieter stellt die An- und Verkaufspreise, die hinter der Handelsoberfläche gegeneinander ausgeführt werden.

Non Dealing Desk – STP- ECN-Broker

beste forex brokerDie Abkürzung „STP“ steht für „Straight Through Processing“. Der Broker leitet die Kundenaufträge direkt an den Interbankenhandel und damit an den Liquiditätspool weiter. Mehrere Banken konkurrieren dabei um die Ausführung der Aufträge, die immer zu dem für die Anleger jeweils besten Preis ausgeführt werden. Der Liquiditätspool ist vergleichbar mit einer Wertpapierhandelsbörse. Für die Weiterleitung der Orders berechnet der Broker in der Regel eine Kommission, die eventuelle Gewinne schmälert. ECN-Broker bieten eine vollautomatische Handelsplattform zur Orderführung, mit der die Trader direkt in das Liquiditätsnetzwerk eingebunden sind und ihre Aufträge selbst in das Orderbuch einstellen. Sie handeln „straight through“ ohne den Broker als Market Maker.

Auch durch einen ECN-Broker (Electronic Communications Network) stehen Anleger im direkten Kontakt miteinander und führen ihren Handel ohne Zwischenschaltung eines Brokers aus, der lediglich die Infrastruktur zur Verfügung stellt. Dieser Direkthandel ist für die Kunden transparenter, denn die Markttiefe ist ersichtlich und die An- und Verkaufskurse der Währungspaare nachvollziehbar. Auch die Anzahl der nachgefragten Einheiten zu einem Währungspaar sind ersichtlich. ECN-Broker sind für Trader mit einem großen Handelsvolumen zu empfehlen, die auf die Forex Strategie Scalping setzen. Dabei handelt es sich um das extrem schnelle Öffnen und Schließen einer großen Anzahl von Positionen, um auch kleinste Gewinne mitzunehmen. Diese Handelsmethode geht normalerweise gegen das Interesse des Brokers, der als Market Maker Positionen gegen den Kunden eröffnet. ECN-Broker werden daher auch als Non-Conflict-Broker bezeichnet, da die Orders über die Handelsplattform, meistens MetaTrader 4, lediglich an den Liquiditätsmarkt weitergeleitet werden.

Egal für welche Art von Broker es sich zu entscheiden gilt, einen Forex Broker Vergleich sowie einen Forex Test sollte man immer durchführen.

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